|
Zunächst die Gartenaurikeln – von früher her auch Lütticher und
Alpinprimeln genannt: sie wachsen in jedem guten Gartenboden der nicht
zu trocken sein sollte. Als Wegeinfassung waren sie hinter einer
Buchsbaumkante in den 20er bis 50er Jahren in jedem Bauerngarten zu
finden. Schön wäre es, wenn sie alle 2 bis 3 Jahre aufgenommen und
wieder tiefer gepflanzt würden, da sie mit der Zeit hoch aus dem Boden
heraus wachsen. Man kann sie natürlich auch mit sehr nährstoffhaltiger
Erde anhäufeln. Die Pflanzen können dadurch neue Wurzeln bilden und
danken es Ihnen mit reicher Blütenfülle. |
|
Nun zu den empfindlicheren und selteneren Schauaurikeln. Es wäre zu
schade, sie einfach in den Garten zu pflanzen. Zumindest sollte man
sie in Töpfe pflanzen, sie im Garten mit dem Topf einsenken und zur
Blütezeit im Frühjahr (von zirka Mitte März bis Ende April/Mitte Mai)
zum Schutz der Blüten in ein Kaltgewächshaus, Fenstersims,
Dachüberstand oder offene Veranda stellen. Im Herbst und Winter [...] |